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Von Norden fahren u. a. die Feuerwehren aus Uttenreuth und Buckenhof an. |
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Die Feuerwehren aus Marloffstein, Spardorf und Weiher übernehmen den südlichen Einsatzabschnitt im Innenhof. Hier ist die Brandbekämpfung in der Schreinerei und an den angrenzenden Gebäuden durchzuführen. Außerdem müssen mehrere Personen aus dem Gebäude gerettet werden. |
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Die FF Uttenreuth übernimmt die Bandbekämpfung im östlichen Bereich mittels Drehleiter von Außen und im Innenangriff. Auch hier gilt es, die Brandausbreitung auf die angrenzende Reithalle zu verhindern. |
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Die gleiche Aufgabe fällt der FF Buckenhof im nördlichen Einsatzabschnitt zu. Gleichzeitig wird durch den Löschangriff auf die der Schreinerei angrenzenden Gebäude der Brand bekämpft und eine weitere Ausbreitung verhindert. Die Löschwasserversorgung wird hier durch die FF Adlitz über das Marloffsteiner Hydrantennetz sichergestellt. |
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| Die Löschwasserversorgung für den Innenhof bauen die Wehren aus Spardorf und Rathsberg von einem Weiher an der Verbindungsstraße von Marloffstein nach Uttenreuth mittels mehreren Pumpen und einem Faltbehälter als Puffer auf. |
| Die FF Uttenreuth wiederum stellt die Löschwasserversorgung für ihre Kräfte an der Ostseite durch den Aufbau einer langen Schlauchleitung zu einem Hydranten auf der Brunnenleitung sicher. |
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Unterstützt wird sie durch die FF Rosenbach (Wasserentnahmestelle am Hydranten) und die FF Heroldsberg (Verlegung der Schlauchleitung mittels Schlauchwagen). |
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Auch hier wird ein Faltbehälter als Puffer aufgebaut, der bis zur Verlegung der viele hundert Meter langen Schlauchstrecke durch die TLF aus Erlangen und Baiersdorf im Pendelverkehr zu einem Hydranten im Ortsnetz von Marloffstein mit Wasser gefüllt wird.
Einsatzleiter KBI Schmitt wird bei der Einsatzkräftekoordination von der Landkreis-Unterstützungsgruppe „Örtliche Einsatzleitung“ (ÖEL) im ERH 12/1 unterstützt. |
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Um die Erstversorgung der Verletzten kümmern sich zunächst die Feuerwehr-Notärzte aus Buckenhof und Rathsberg, unterstützt durch Feuerwehr-Sanitäter und später durch die SEG des Roten Kreuzes, die auch den Verletztenabtransport übernehmen. Die von interessierten Passanten umlagerte Verletztensammelstelle wird nahe dem Innenhof im südlichen Einsatzabschnitt eingerichtet. |
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„Feuer aus“ wird gegen 14 Uhr gemeldet. Zuvor sind bereits alle vermissten Personen gerettet worden.
Kritisch beobachtet wird die Großübung von zahlreichen Führungskräften. So ist die Feuerwehrführung aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt (KBR Schattan, KBI Kopp) und Forchheim sowie die Leitung der zuständigen Polizeidienststelle vor Ort. Darüber hinaus verschaffen sich auch die Bürgermeister der VG-Gemeinden einen Eindruck von der Arbeit ihrer Feuerwehren. |
| Zum finalen Schluss noch ein Dank an das tolle Spätsommer-Wetter mit einer stimmungsvollen Impression der Löscharbeiten. |
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| Zeitungsbericht vom 19. September 2005 |
Aus vollen Rohren Großübung mit 200 Feuerwehrleuten und BRK |
 Trotz Sonnenscheins ging am Samstagnachmittag auf der Marloffsteiner „Wunderburg“ heftiger Regen nieder. Zweihundert Feuerwehrleute nahmen an einer Großübung teil und spritzten aus vollen Rohren. Foto: Harald Hofmann |
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MARLOFFSTEIN (go) - Mit 11 Wehren, 200 Feuerwehrmännern und -frauen, einer Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes sowie einem Polizeiteam absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth und auswärtige Kollegen eine Großübung auf der Marloffsteiner „Wunderburg“. Angenommen wurde ein Brand in der auf dem Gelände befindlichen Schreinerei, wobei sich das Feuer in Richtung Reithalle auszubreiten drohte. Gegen 13 Uhr löste die Baiersdorfer Wehr „Alarm“ aus und dadurch informiert fuhren Löschtrupps der Wehren aus Marloffstein, Adlitz, Rathsberg, Spardorf, Buckenhof, Uttenreuth, Weiher, Rosenbach, Baiersdorf, Erlangen und Heroldsberg in Richtung Wunderburg, wo sie über mehrere Zufahrtswege in kurzer Zeit eintrafen und sofort mit Schlauchverlegungen begannen. Mehrere vermisste Personen wurden aus Gefahrenzonen befreit, Verletzte durch den inzwischen eingetroffenen Notarzt versorgt und mit zwei Rettungsfahrzeugen in Richtung |
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Erlanger Kliniken transportiert. Die Brandbekämpfung erfolgte durch Wasserentnahme über mehrere Hydranten mit Männern von der Drehleiter aus. Erschwert wurde der Einsatz sowohl durch erhöhte „Explosionsgefahr“ von Gasflaschen, Lacken und Lösungsmitteln wie auch von Strom führenden Kabeln. Die angrenzende Reithalle und Stallungen mussten bei der Übung gesichert werden. Kreisbrandinspektor Hans Schmitt, der die Großübung leitete, äußerte sich zufrieden über das Zusammenwirken der Wehren. Nach zwei Stunden Einsatz gab Schmitt Entwarnung. Kritik fiel gut aus
Die Gemeindechefs der direkt beteiligten Feuerwehren, an der Spitze Marloffsteins Bürgermeisterin Angela Gläßel und Uttenreuths Verwaltungschef Karl Köhler, sprachen den Verantwortlichen Anerkennung aus. Köhler merkte an, den letzten „echten“ Brand auf der Marloffsteiner „Wunderburg“ habe es im Jahr 1968 gegeben und damals sei er selbst unter den Löschhelfern gewesen. |
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EN vom Mo., 19. September 2005 - Seite 7 |
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