Bildergalerie zur Großübung 2005 in Marloffstein

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Die diesjährige Großübung im Rahmen der bayernweiten Brandschutzwoche fand am Samstag, 17. September 2005, in Marloffstein auf der „Wunderburg“ statt.

Angenommen wurde ein Brand in der dortigen Schreinerei, der sich auf die angrenzenden landwirtschaftlichen Gebäudeteile auszubreiten droht.

Um 13.05 Uhr wurden die Feuerwehren der VG Uttenreuth (Buckenhof, Marloffstein mit Adlitz und Rathsberg, Spardorf sowie Uttenreuth mit Weiher) durch die Einsatzzentrale Baiersdorf alarmiert. Kurze Zeit später erfolgte die Nachalarmierung des SW 2000 aus Heroldsberg, der FF Rosenbach, des TLF 16/25 aus Baiersdorf und des TLF 24/50 aus Erlangen. Außerdem wurde die Schnelleingreifgruppe (SEG) des Roten Kreuzes alarmiert.




Zeitungsbericht vom 19. September 2005
Aus vollen Rohren
Großübung mit 200 Feuerwehrleuten und BRK
Foto zu Zeitungsartikel aus EN vom 19. September 2005
Trotz Sonnenscheins ging am Samstagnachmittag auf der Marloffsteiner „Wunderburg“ heftiger Regen nieder. Zweihundert Feuerwehrleute nahmen an einer Großübung teil und spritzten aus vollen Rohren.
Foto: Harald Hofmann
 
MARLOFFSTEIN (go) - Mit 11 Wehren, 200 Feuerwehrmännern und -frauen, einer Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes sowie einem Polizeiteam absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth und auswärtige Kollegen eine Großübung auf der Marloffsteiner „Wunderburg“.
Angenommen wurde ein Brand in der auf dem Gelände befindlichen Schreinerei, wobei sich das Feuer in Richtung Reithalle auszubreiten drohte.
Gegen 13 Uhr löste die Baiersdorfer Wehr „Alarm“ aus und dadurch informiert fuhren Löschtrupps der Wehren aus Marloffstein, Adlitz, Rathsberg, Spardorf, Buckenhof, Uttenreuth, Weiher, Rosenbach, Baiersdorf, Erlangen und Heroldsberg in Richtung Wunderburg, wo sie über mehrere Zufahrtswege in kurzer Zeit eintrafen und sofort mit Schlauchverlegungen begannen.
Mehrere vermisste Personen wurden aus Gefahrenzonen befreit, Verletzte durch den inzwischen eingetroffenen Notarzt versorgt und mit zwei Rettungsfahrzeugen in Richtung
 
Erlanger Kliniken transportiert.
Die Brandbekämpfung erfolgte durch Wasserentnahme über mehrere Hydranten mit Männern von der Drehleiter aus. Erschwert wurde der Einsatz sowohl durch erhöhte „Explosionsgefahr“ von Gasflaschen, Lacken und Lösungsmitteln wie auch von Strom führenden Kabeln. Die angrenzende Reithalle und Stallungen mussten bei der Übung gesichert werden.
Kreisbrandinspektor Hans Schmitt, der die Großübung leitete, äußerte sich zufrieden über das Zusammenwirken der Wehren. Nach zwei Stunden Einsatz gab Schmitt Entwarnung.

Kritik fiel gut aus
Die Gemeindechefs der direkt beteiligten Feuerwehren, an der Spitze Marloffsteins Bürgermeisterin Angela Gläßel und Uttenreuths Verwaltungschef Karl Köhler, sprachen den Verantwortlichen Anerkennung aus. Köhler merkte an, den letzten „echten“ Brand auf der Marloffsteiner „Wunderburg“ habe es im Jahr 1968 gegeben und damals sei er selbst unter den Löschhelfern gewesen.
 
EN vom Mo., 19. September 2005 - Seite 7


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