| Der Prüfungsablauf |
Am Samstag, 18. Oktober 2008, traten drei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Buckenhof zur Abnahme der Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung” (kurz „THL”) an.
Die folgenden 22 Teilnehmer haben die Prüfung mit null Fehlerpunkten bestanden: Alexander Appel, Matthias Büttner, Benjamin Dorschner, Thomas DiPace, Christian Eberhardt, Frank Eberhardt, Patrick Eberhardt, Jürgen Farnbacher, Christian Großkopf, Stefan Kittler, Markus Krank, Gerhard Krauß, Sandra Krauß, Dominik Molz, Horst Murr, Björn Pöhlmann, Gregor Pospiech, Ralph Rödel, Nino Schöfer, Thomas Tiltsch sowie Wolfgang Übler.
Für die Prüfung wird als Einsatzszenario ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in der Nacht (Dunkelheit) angenommen. Die Feuerwehr trifft an der Unfallstelle ein und es erfolgt eine Erkundung durch den Gruppenführer, der aufgrund der Lage den Einsatzbefehl erteilt. An dieser Stelle beginnt der Teil, der in der Leistungsprüfung auf Zeit und Fehlerfreiheit abgenommen wird.
Die Gruppe muss innerhalb von 150 Sekunden folgende Tätigkeiten (meist zeitgleich) durchführen:
- Eine Verkehrsabsicherung erstellen (Wassertrupp),
- das Notstromaggregat für die Stromversorgung (Melder, Maschinist und Schlauchtrupp) und
- das Hydraulikaggregat für die hydraulischen Rettungsgeräte Schere und Spreizer (Angriffstrupp) aus dem Fahrzeug entnehmen, die beiden an einem passenden Platz in Stellung bringen und in Betrieb nehmen,
- für die Ausleuchtung der Einsatzstelle sorgen (Schlauchtrupp),
- den Brandschutz mittels Schnellangriffsschlauch sicherstellen (Wassertrupp),
- die hydraulischen Rettungsgeräte am Hydraulikaggregat anschließen (Angriffstrupp) und
- die (im Prüfungsablauf nur fiktive) Personenrettung aus dem verunfallten Fahrzeug durchführen. Hierzu muss in der Prüfung nacheinander die Schere und der Spreizer jeweils einmal auf und wieder zu bewegt werden.
Nachdem diese sieben Aufgaben erfüllt sind und die Person aus dem Fahrzeug befreit wurde, nimmt der Angriffstrupp Schere und Spreizer zurück, bevor der Melder auf Befehl das Hydraulikaggregat ausschaltet.
Erst jetzt wird von den Schiedsrichtern die benötigte Zeit gestoppt. Dann kontrollieren die drei Schiedsrichter die Richtigkeit des Aufbaus, bevor die Gruppe die Geräte wieder abbauen und zurück ins Fahrzeug verladen kann. |
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Gruppe 3 tritt an: Kommandant Krauß (ganz links) lässt es sich diesmal nicht nehmen, selbst eine Gruppe durch die Prüfung zu führen. |
| Das Notstromaggregat wird vom Maschinisten in Betrieb genommen. Im Hintergrund läuft die Geräteentnahme für die Verkehrsabsicherung (Wassertrupp). |
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Die "Ausleuchtung der Unfallstelle mit zwei Flutlichtstrahlern" wird aufgebaut. |
| Warten bis die Ausleuchtung der Unfallstelle fertig ist (ganz links). Vorher kann bzw. darf nicht mit der Personenrettung begonnen werden. |
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Die hydraulischen Geräte Schere und Spreizer kommen zum Einsatz. |
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Sobald vorne gearbeitet wird, muss der Brandschutz sichergestellt sein (Wassertrupp). Der Melder bzw. die Melderin übernimmt die Bedienung des Hydraulikaggregats. |
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| Der fertige Aufbau aus Sicht des Maschinisten. Die Schiedsrichter kontrollieren die Korrektheit des Aufbaus. |
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Die Gruppe 2 hat ohne Fehlerpunkte bestanden! |
| Erleichtertes Lachen: Auch die Gruppe 3 hat ohne Fehlerpunkte bestanden und schaffte die Prüfung sogar unter der Sollzeit. |
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Geschafft! Die drei Schiedsrichter und Kommandant Krauß sind mit der gezeigten, fehlerfreien und dennoch schnellen Leistung sehr zufrieden. Die Mannschaft hat unter Leitung der beiden Kommandanten Krauß und Pöhlmann innerhalb der vergangenen drei Wochen fast jeden Abend geübt. |
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Zum Abschluss werden die verdienten Abzeichen überreicht. |
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| Hinweis in eigener Sache: Aufgrund der spontanen Vorverlegung des Prüfungsbeginns konnten von der Gruppe 1 (Bronze-Gruppe) leider keine Fotos gemacht werden. Wir bitten dies zu entschuldigen. |