Am Samstag, den 6. Mai 2006, traten zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Buckenhof zur Abnahme der Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung" im Feuerwehrhof in Buckenhof an.
Als "Einsatz-" und Prüfungsszenario wird ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person bei Dunkelheit angenommen. Die Feuerwehr trifft an der Unfallstelle ein und es erfolgt eine Ersterkundung durch den Gruppenführer. Dieser fällt aufgrund der Lage seine Entscheidungen und erteilt den Einsatzbefehl. An dieser Stelle beginnt der Teil, der in der Leistungsprüfung auf Zeit abgenommen wird.
Die Löschgruppe muss nach der Fahrzeugkunde innerhalb von 150 Sekunden folgende Tätigkeiten (meist zeitgleich) durchführen:
- Eine Verkehrsabsicherung aufstellen (Aufgabe des Wassertrupps),
- das Notstromaggregat für die Stromversorgung (Aufgabe von Melder, Maschinist und Schlauchtrupp) ebenso wie
- das Hydraulikaggregat für die hydraulischen Rettungsgeräte Schere und Spreizer (Aufgabe des Angriffstrupps) aus dem Fahrzeug entnehmen, an einem passenden Platz in Stellung bringen und in Betrieb nehmen,
- für die Ausleuchtung der Einsatzstelle sorgen (Aufgabe des Schlauchtrupps),
- den Brandschutz mittels Schnellangriffsschlauch sicherstellen (Aufgabe des Wassertrupps),
- die hydraulischen Rettungsgeräte am Hydraulikaggregat anschließen (Aufgabe des Angriffstrupps) und
- die (nur fiktive) Personenrettung aus dem verunfallten Fahrzeug durchführen.
Hierzu muss in der Prüfung jeweils nacheinander Schere und Spreizer einmal auf und wieder zu gemacht werden. Nachdem diese sieben Aufgaben erfüllt sind und die Person befreit wurde, nimmt der Angriffstrupp Schere und Spreizer zurück, bevor der Melder auf Befehl das Hydraulikaggregat ausschaltet.
Erst jetzt wird vom Schiedsrichter die benötigte Zeit abgestoppt. Danach kontrollieren die drei Schiedsrichter die Korrektheit des Aufbaus, bevor die Gruppe die Gerätschaften wieder abbauen und im Fahrzeug verstauen kann. Zum Abschluss tritt die komplette Gruppe nochmals vor dem Fahrzeug an und bekommt von den Schiedsrichtern ihre Fehlerpunkte genannt.
Sowohl die Gruppe 1 als auch die Gruppe 2 erledigten ihre Aufgaben fehlerfrei. Herzlichen Glückwunsch! |
Folgende Feuerwehrkameraden nahmen an der Prüfung mit großem Erfolg teil:
- Gruppe 1 (Stufe Bronze): Björn Pöhlmann (GF, Ergänzer), Christian Großkopf, Hans-Jürgen Kaiser, Stefan Kittler, Sandra Krauß, Ralph Rödel sowie als Ergänzer Alexander Appel, Christian Eberhardt und Sabine Eberhardt.
- Gruppe 2 (Stufe Silber): Björn Pöhlmann (GF), Frank Eberhardt, Alexander Appel, Jürgen Farnbacher, Thomas DiPace, Wolfgang Übler, Christian Eberhardt, Sabine Eberhardt und Markus Krank.
Als Schiedsrichter fungierten: KBI Richard Kopp, KBM Nicole Merkel und KBM Manfred Schattan.
(Verwendete Abkürzungen: GF = Gruppenführer, MA = Maschinist, ME = Melder, A = Angriffstrupp, W = Wassertrupp, S = Schlauchtrupp) |
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Die zwei Gruppen treten gemeinsam zur Prüfung an und werden von den drei Schiedsrichtern instruiert. |
| Die Gruppe 1 macht sich für die Abnahme der Prüfung (auf Stufe Bronze) fertig. |
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Als erstes müssen die Prüflinge die Fahrzeugkunde absolvieren. Hierzu zeigen sie den Schiedsrichtern je zwei ausgeloste Ausrüstungsgegenstände auf dem Fahrzeug. |
| Der Gruppenführer erteilt den Einsatzbefehl: "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, tragbarer Stromerzeuger hinter das Löschfahrzeug, Verkehrsabsicherung erstellen, Angriffstrupp mit Spreizer und Schneidgerät zur Personenrettung bis zur markierten Linie am Fahrbahnrad vor!". |
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Nach Erteilung des Einsatzbefehls durch den Gruppenführer beginnt die Mannschaft mit dem Aufbau. Als erstes steht das Notstromaggregat für die Stromversorgung sämtlicher Geräte am befohlenen Platz. |
| Der Angriffstrupp ist mit der Gerätevorbereitung schon fertig und wartet nur noch auf den Einsatzbefehl, um Spreizer und Schere vornehmen zu können. Der Gruppenführer im Hintergrund muss jedoch erst noch den Einsatzbefehl für die Brandsicherung an den Wassertrupp erteilen. |
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Jeder weiß ganz genau, was er zu tun hat, denn jeder Handgriff muss sitzen: Das Stativ für die Scheinwerfer wird vom Schlauchtrupp aufgebaut - kritisch beäugt von den Schiedsrichtern. |
| Die Sicherung gegen Brandgefahren, vorgenommen durch den Wassertrupp. |
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Schere und Spreizer kommen zum Einsatz. |
| Der fertige Aufbau der Gruppe 1. Die Schiedsrichter kontrollieren die Richtigkeit des Aufbaus. |
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Die Gruppe 2 tritt (auf Stufe Silber) an. |
| Es beginnt mit der Entnahme der benötigten Geräte aus dem Löschfahrzeug. |
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Die hydraulischen Rettungsgeräte werden vom Angriffstrupp an das Hydraulikaggregat angekuppelt. |
| Die Verkehrsabsicherung ist fertig aufgebaut. |
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Schere und Spreizer kommen unter Beobachtung des Gruppenführers zum Einsatz. |
| (Stopp-)Uhrenvergleich: Passt alles? |
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Erleichterung auch bei der Gruppe 2: Alles hat gut geklappt. Damit haben beide Gruppen ohne Fehler und innerhalb der vorgegebenen Höchstzeit (Sollzeit) die Prüfung bestanden. |
| Neben den Schiedsrichtern sind auch KBR Harald Schattan, Bürgermeister Georg Förster und Kommandant Gerhard Krauß mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden. Die Mannschaft hat unter Leitung der beiden Kommandanten innerhalb der vergangenen zwei Wochen fast jeden Abend geübt. |
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Die Abzeichen können an die Teilnehmer überreicht werden. |
| Zum Abschluss noch ein schönes Gruppenfoto. |
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