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Die Absturzsicherungsgruppe der FF Buckenhof
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 1 (Thumbnail)
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Persönliche Schutzausrüstung und Arbeitsmaterial.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 2 (Thumbnail)
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Höhen- und Konditionsübung.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 3 (Thumbnail)
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Höhen- und Konditionsübung.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 4 (Thumbnail)
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Absetzen auf einer Siloplattform.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 5 (Thumbnail)
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Horizontales Vorsteigen am Portalkran.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 6 (Thumbnail)
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Schrägzug am Portalkran.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 7 (Thumbnail)
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Gesichertes Arbeiten in Gruben und Schächten unter Atemschutz.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 8 (Thumbnail)
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Arbeitsplatz-Positionierung mit Prusikschlingen.
Absturzsicherung oder Höhenrettung?
Zunächst möchten wir explizit darauf hinweisen, dass wir keine Höhenrettung betreiben. Der Begriff Höhenrettung wird mit Seilarbeiten sehr schnell in Verbindung gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr Buckenhof betreibt eine Absturzsicherungsgruppe!


Wir unterscheiden uns von einer Höhenrettungsgruppe (HöRG) in vielerlei Hinsicht:

• Ein Höhenretter hat eine wesentlich umfangreichere Grundausbildung, vor allem auch im notfallmedizinischen Bereich, welche unerlässlich ist, um z. B. eine patientengerechte Rettung durchzuführen.

• Auch die Materialvorhaltung ist wesentlich größer. Da umfangreiche Manöver durchgeführt werden, wird dafür auch spezielles Material benötigt (z. B. Tragen).

• Als Höhenretter ist ein ständiger Übungsdienst notwendig, um wichtige Situationen zu automatisieren. Dieser ist in solch einem Umfang von ehrenamtlichen und freiwilligen Feuerwehren in ihrer Freizeit fast nicht zu realisieren!


Was die Absturzsicherungsgruppe der FF Buckenhof zu leisten vermag:

Wir können Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen durchführen sowie Personen in Notlage gegen Absturz sichern und bis zum Eintreffen einer Einheit der HöRG erforderliche Rettungsmaßnahmen vorbereiten. Außerdem können technische Hilfeleistungen durchgeführt werden, bei denen die Unterstützung durch eine Drehleiter nicht möglich ist. Hier wäre z. B. das Sichern von absturzgefährdeten Teilen jeglicher Art denkbar (lose Dachziegel oder Verkleidungen, Sicherungsarbeiten an Gerüsten bei Sturmschäden, lose Plakate etc.).


Die nächste Höhenrettung in unserem Umkreis betreibt die Berufsfeuerwehr Nürnberg, zu erreichen über den Notruf 0911 - 231 64 00 (Feuerwache 4).
Sicheres Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen (SAaB)
Erklärung: Dies sind Arbeiten, bei denen es ungesichert zu einem Absturz kommen kann. Von einem Absturz spricht man ab einer Höhe von ca. 2 Metern. Hierbei können schwerwiegende Verletzungen, bei höheren Stürzen auch lebensgefährliche Verletzungen auftreten.

Bei dieser Art von „Arbeitsplätzen“ ist deshalb eine Absturzsicherung zwingend erforderlich. Bei Vorgehensweisen, bei denen es zu einem freien Fall ins Seil kommen kann, z. B. durch Schlaffseil (nicht gespanntes, durchhängendes Seil) oder Bewegen an der Absturzkante (2 Meter), darf die Feuerwehrleine keinesfalls verwendet werden. Sie ist vom Aufbau her ein statisches Vollseil, welches den Belastungen (Reißfestigkeit) und dem Fallverhalten (gedämpftes, dynamisches Auffangen) nicht entspricht.
Ausrüstung: • Hier kommt der Gerätesatz Absturzsicherung zum Einsatz, wozu ausschließlich Kernmanteldynamikseile (EN 892) gehören. Sie haben eine min. Reißfestigkeit von 22 kN und können die Sturzkräfte in Verbindung mit einem Auffanggurt (EN 361) und der Sicherungsmethode (Bremsknoten) so dynamisch aufnehmen, dass es zu keinen schwerwiegenden Verletzungen kommen kann.

• Die Verbindung zum Seil stellt der Auffanggurt dar. Dieser ist eine Kombination aus Hüft- und Brustgurt, die zu einer Art Weste zusammengefasst sind, und so für eine gleichmäßige Verteilung der auftretenden Kräfte auf den Körper sorgt, sodass es für den Menschen ertragbar bleibt.

• Ausrüstungsgegenstände wie Karabiner (EN 362) und Bandschlingen finden sich auch im Kletter- und Bergsportbereich wieder. Sie unterliegen der CE-Kennzeichnung bzw. im Feuerwehrgebrauch der PSA-Richtlinie (Richtlinie für persönliche Schutzausrüstungen) und den Bestimmungen der UIAA (Union Internationale des Associations d'Alpinisme). Auch sie müssen eine min. Bruchfestigkeit von 22 kN haben.

• Textile Materialien (Seile und Bandschlingen) müssen vor scharfen Kanten (Betonkanten, Bleche, Rost, Lacknasen und Gitterstrukturen) geschützt werden. Ausgemusterte Druckschläuche, Decken sowie Rollenmodule können hier zum Einsatz kommen.

• Zur persönlichen Schutzausrüstung gehören ein Schutzanzug mit Helm (optional mit Lampe) und Stiefel. Bei den Sicherheitshandschuhen ist ein Schnittschutz besonders wichtig.
Technik: Es werden Knoten wie im Bergsport verwendet: Sackstich oder Achterknoten (zum Einbinden in die Weste), Mastwurf mit Kreuzschlag/Spierenstich (Festpunkt), Halbmastwurf (Bremsknoten), Prusikknoten und Schleifknoten. Als Hilfsmittel finden Abwandlungen von losen Rollen und von Flaschenzügen Anwendung.
Ausbildung: Der Grundausbildungslehrgang Absturzsicherung umfasst ca. 24 Stunden. Darüber hinaus stehen mindestens einmal pro Quartal gesonderte Ausbildungseinheiten an.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 9 (Thumbnail)
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Vertikales Vorsteigen
am Turmdrehkran.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 10 (Thumbnail)
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Anlegen einer
Zwischensicherung.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 11 (Thumbnail)
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Horizontales Vorsteigen
am Turmdrehkran.
Absturzsicherungsgruppe - Ansicht 12 (Thumbnail)
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Vorbereitung einer Abseilstrecke im Stahlfachwerk.


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