News » 01.04.14: Anschaffung Gerätewagen Logistik 2 geplant
GW-L2 der Feuerwehr Neunkirchen am Brand (Symbolbild)
GW-L2 der Feuerwehr Neunkirchen am Brand (Symbolbild zur Meldung "Anschaffung Gerätewagen Logistik 2 geplant")
BUCKENHOF - Die Bedingungen für die Förderung von Feuerwehrfahrzeugen ist in der Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinie (FwZR) des Freistaats Bayern geregelt. Für Feuerwehren in Bayern ist darin auch eine finanzielle Förderung für die noch recht neuen Fahrzeuge des Typs Gerätewagen Logsitik 2 (kurz GW-L2) festgeschrieben. Dabei werden bis zu 3 Fahrzeuge dieses Typs pro Landkreis gefördert. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt wurden bisher zwei dieser Fahrzeuge angeschafft, nämlich in den Feuerwehren Herzogenaurach und Wachenroth. Die Entscheidungsträger für die Anschaffung und Genehmigung dieser Fahrzeuge sind der Kreisbrandrat und die Regierung. Auf dieser Ebene werden aktuell Überlegungen gestartet, das mögliche 3. Fahrzeug im Zeitraum 2015/2016 zu beschaffen, solange eine Förderung durch den Freistaat noch möglich ist.
Hierfür ist die Wahl eines geeigneten Standorts für die Genehmigung der Fahrzeuganschaffung von oberster Bedeutung. Da auch die (förderbare) Ausstattung des GW-L2 von seinem geplanten Einsatzgebiet abhängt, soll ein strategisch günstiger Standort für den 3. Gerätewagen Logsitik 2 im Landkreis Erlangen-Höchstadt gefunden werden. Hierfür sind 2 Faktoren maßgeblich zu berücksichtigen: Einerseits die Verteilung der vorhandenen Gerätewagen im Landkreis, andererseits die Gefährdungssituation in der Umgebung der möglichen Standorte.
Da die beiden vorhandenen Fahrzeuge im Westen des Landkreises aufgestellt sind, soll die Suche nach einem Standort auf den östlichen Teil des Landkreises begrenzt werden. Hier ist bei einer ersten Prüfung der Gefährdungssituation aufgefallen, dass die Schwabach in regelmäßigen Abständen Hochwasser führt und damit in den angrenzenden Gemeinden für Überschwemmungen mit entsprechendem Einsatzvolumen sorgt. Damit wurde die Wahl des Standorts auf die VG Uttenreuth eingegrenzt, wobei die Gemeinden vorrangig in Frage kommen, die bei Überschwemmungen entlang der Schwabach häufig ausrücken müssen (namentlich Buckenhof, Uttenreuth und Weiher). Da im Buckenhofer Gerätehaus noch ein leerer Fahrzeugstand vorhanden ist, wurde in der ersten Prüfrunde schließlich die Feuerwehr Buckenhof als bester Standort identifziert. (Dass hier eigentlich zwei Anhänger abgestellt sind, wurde dabei nicht berücksichtigt.)
Als Vorbild für die Ausstattung mit Rollcontainern soll der GW-L2 der Feuerwehr Neunkirchen am Brand (Lkr. Forchheim) dienen. So soll die Beladung unter anderem die Rollcontainer "Hochwasser" (Pumpen, Sandsäcke etc.), "Ölschaden-Straße" (Ölbinder, Kehrgerät etc.), "Ölschaden-Wasser" (schwimmfähiger Ölbinder, Ölsperren etc.) und "Waldbrand" (mobile Wassertanks, Brandpatschen etc.) umfassen. An den Buckenhofer Kommandanten ist nun eine erste Aufforderung ergangen, die Aufstellung einer "Hochwassergruppe" mit der vorhandenen Mannschaft zu prüfen. Nur mit dieser ist ein ortsübergreifender Einsatz des GW-L2 vor allem im Katastrophenfall sinnvoll durchführbar. Eine ausführliche Informierung wird auf der nächsten Übung erfolgen. Interessenten für die "Hochwassergruppe" aus den Reihen der Buckenhofer Mannschaft können sich vorab schon mal beim Kommandanten melden.
Text: Sven Pöhlmann - Stand: 01.04.2014
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