Bericht zur Jugendfeuerwehr-Leistungsspange 2002


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Zeitungsbericht
Deutsche Jugendfeuerwehr-Leistungsspange erworben
Lob für Gelbhelme
Zehn Teams haben die vielfältigen Aufgaben bewältigt
ERLANGEN LAND (ub) - Insgesamt zehn Jugend-Mannschaften von neun Landkreisfeuerwehren stellten sich am Samstag der Prüfung für die "Deutsche Jugendfeuerwehr-Leistungsspange".
Weil alle sich mit großem Elan und schließlich auch erfolgreich der Prüfung stellten, durften diese - noch bevor der Schweiß floss - erst einmal viel Lob aus dem Munde von Landrat Eberhard Irlinger entgegennehmen.
Dieser hatte sich zu Beginn am Prüfungsgelände des Hauptendorfer "Festplatzes" eingefunden und hierbei in seinen Dankesworten auf den "unschätzbaren Wert" hingewiesen, den Feuerwehrler rund um die Uhr bei ihrem Einsatz als "Retter und Helfer" leisten. Er sei glücklich, dass es im Landkreis so viele junge Menschen gebe, die sich begeistert dem Dienst in der Feuerwehr stellen, meinte auch Irlinger gegenüber Kreisbrandrat Karl-Heinz Schalk wie auch Kreis-Jugend-Feuerwehrwart Wolf Kulla aus Buckenhof. Beide sprachen ebenso Dank an die Nachwuchskräfte in ihrer Begrüßung aus.
Foto zu Zeitungsartikel aus EN vom 15. Juli 2002
Die Jugendfeuerwehren haben die Prüfungen mit Erfolg abgelegt. Landrat Eberhard Irlinger drückte bei der Veranstaltung den Nachwuchsrettern seinen großen Dank für ihr Engagement aus.
Foto: Valentin Schaub
Seit 15 Jahren
Seit etwa 15 Jahren besteht die Möglichkeit, die Prüfung für die Jugendleistungsspange nach den Vorgaben des Deutschen Feuerwehrverbandes abzulegen. "Die ist auch bedeutend schwerer, als jene nach der Bayerischen", erklärte Schalk. Deshalb sei es auch verständlich, dass diesem Test sich weniger Jugendgruppen stellen. Diese Prüfung werde im zweijährigen Rhythmus, die "Bayerische" hingegen alle Jahre abgenommen.
Die beiden Prüfungen unterscheiden sich auch dadurch, dass bei der "Deutschen" größere sportliche Akzente gesetzt sind: Schnelligkeitsübungen - zum Beispiel in der Wasserförderung mit Schlauchauslegung über 120 Meter -
oder dann nach Kleidungswechsel der Staffellauf mit neun Teilnehmern über eine Gesamtstrecke von 1500 Metern in der Mindestzeit von vier Minuten und zehn Sekunden. Angesichts der steil ansteigenden Trasse auf Asphalt war dies gleich bei der ersten Mannschaft nicht zu schaffen, so dass das Reglement etwas abgeändert werden musste.

Kugelstoßen im Programm
Kugelstoßen war ebenso im Programm. Hierbei sollte sich Körperstärke und -gewandheit der Jugendlichen zeigen. Natürlich war, um gute Weiten zu erzielen, auch die Wurftechnik mitentscheidend.
Dienstkleidung war wiederum dann erforderlich, als ein Löschangriff von der Gruppe abzuwickeln war. Auch Theorie
war gefragt, dazu mussten alle Teilnehmer sich einer schriftlichen Prüfung im Kommandozelt stellen. Bewertet wurde auch die "persönliche Haltung" sowie das "geordnete und geschlossene Auftreten einer Gruppe". Somit war nicht nur Leistung, sondern das Verhalten für die Gesamtbeurteilung mitentscheidend. Als Oberprüfer fungierte Armin Klingenbeck Neuendettelsau vom Bezirk Mittelfranken.
Die Prüfung mit Erfolg abgelegt haben die Nachwuchsgruppen der Wehren aus Herzogenaurach, Hauptendorf, Weisendorf, Hemhofen-Zeckern, Kalchreuth, Marloffstein, Uttenreuth, Heroldsberg sowie zwei Teams der landkreisöstlichsten Wehr Eckental-Ebach/Mausgesees.
 
EN vom Mo., 15. Juli 2002, Seite 4


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Stand: 10. August 2002 || Webmaster: Sven Pöhlmann || © 2002 FF Buckenhof