Hinweise zur Jugendleistungsprüfung

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Hinweise zur Jugendleistungsprüfung für die
Freiwilligen Feuerwehren Bayerns

Beide nachfolgend aufgeführten Artikel zur Jugendleistungsprüfung treffen auch heute noch zu und sollten von den Jugendwarten bei der Vorbereitung beachtet werden.

Langsam - es pressiert!

Die meisten von uns kennen den widersprüchlich scheinenden Spruch "Langsam - es pressiert!". Damit meint man, dass Hast und Hetzen bei der Feuerwehr oft die gegenteilige Wirkung haben – zum Nachteil der Einsatzabsicht.

Die gleiche Mahnung gilt übereifrigen Feuerwehren, die Feuerwehranwärter zur Abnahme der Jugendleistungsprüfung melden, obwohl sie noch nicht so gründlich ausgebildet sind, wie dies nach den Richtlinien zur Durchführung der Jugendleistungsprüfung in Abschnitt II verlangt wird.

Bei einer Sprechertagung wurde darüber diskutiert und einige meinten, ob man nicht eine bestimmte Sperrfrist ab Eintrittsdatum für das Ablegen der Jugendleistungsprüfung einführen sollte. Nach eingehender Aussprache wurde jedoch auf eine solche Reglementierung in der Erwartung, dass Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektoren, Kommandanten und Jugendwarte sich selbst sagen werden, dass eine reine "Dressurleistung" nicht dem Sinn der Leistungsprüfung entspricht.

Der Zeitaufwand für eine gründliche Ausbildung der Feuerwehranwärter ist mindestens so groß wie der für den Erwerb des Führerscheines.

Um diese gründliche Ausbildung zu erreichen, ist deshalb die Abnahme der Jugend- leistungsprüfung im Musterausbildungsplan für Jugendgruppen auch erst am Ende des ersten Ausbildungsjahres eingeplant.

aus: BRANDWACHT 8/71, geänderte Fassung vom Januar 1992




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Stand: 21. Mai 2003 || Webmaster: Sven Pöhlmann || © 2003 FF Buckenhof