Wohnungsbrand im Anwesen „Striegel“ in Marloffstein

kleiner Hinweispfeil Einsatzübersicht 2005




Einsatzdetails
Einsatznummer: 15/05
Einsatzdatum: Freitag, 5. August 2005
Alarmuhrzeit: 5.05 Uhr
Einsatzdauer: 2 Stunden 35 Minuten
Einsatzort: Am Alten Brunnen in Marloffstein (hinter dem Feuerwehrhaus)
Schadensereigenis: Wohnungsbrand (Mittelbrand)
eingesetzte
Feuerwehren:
FF Adlitz (LF 8)
FF Buckenhof (MZF, LF 16/12)
FF Marloffstein (LF 16/12)
FF Rathsberg-Atzelsberg (LF 8)
FF Spardorf (MZF, LF 8/6)
FF Uttenreuth (KdoW, MZF, LF 8, LF 16/12, DLK 23/12)
Landkreis ERH (ERH 1, ERH 12/1)
eingesetzte
Kräfte*:
FF Buckenhof: 9 Mann
zusätzliche
Stellen:
Polizei
Rettungsdienst
Einsatzende: 7.40 Uhr
  *) nur für FF Buckenhof verfügbar


Einsatzbeschreibung
Um 5 Uhr morgens wurde in Marloffstein der Sirenendruckknopfmelder neben dem Gerätehaus betätigt. Im Gasthof „Striegel“ brannte es erneut, diesmal im vorderen Wohnbereich im 1. Stockwerk. Nur 3 Tage zuvor stand der hintere Teil des Gebäudes samt Dachstuhl im Vollbrand (siehe Einsatz am 02.08.05).
Um 5.05 Uhr wurde Alarmstufe 2 durch die EZ Erlangen ausgelöst, was die Alarmierung der Wehren aus Marloffstein, Uttenreuth, Spardorf, Rathsberg und Adlitz bedeutete. Einige der Kameraden aus Buckenhof fuhren wegen den relativ laut hörbaren Sirenen der Nachbarorte ihr Gerätehaus an. Auf Anforderung der Einsatzleitung rückte dann auch das LF 16/12 gegen 5.15 Uhr mit 8 Personen besetzt nach Marloffstein aus.
Die schon an der Einsatzstelle befindlichen Wehren aus Marloffstein und Uttenreuth starteten einen Innenangriff unter schwerem Atemschutz vom Haupteingang des Objekts aus (gegenüber Gaststätte „Alter Brunnen“). Der übrige Einsatzablauf glich dem vom Dienstag: Wegen des zunächst unbekannten Brandumfangs baute die FF Spardorf von der Westseite her einen Außenangriff auf, Löschwasser speiste die FF Buckenhof ein. Die Wehren aus Adlitz und Rathsberg übernahmen die Löschwasserversorgung und die Verkehrsabsicherung.
Um 5.32 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet, sodass bis 6 Uhr die Wehren aus Adlitz und Rathsberg wieder abrücken konnten. Auch der Außenangriff (Spardorf) inklusive Wasserversorgung (Buckenhof) konnte zurückgenommen werden. Das Gebäude wurde nun durch die Hochleistungslüfter aus Buckenhof und Uttenreuth belüftet.
Die angeforderte Wärmebildkamera aus Baiersdorf war zwischenzeitlich eingetroffen und erleichterte die Glutnestersuche sehr. Die Atemschutztrupps aus Marloffstein, Spardorf und Uttenreuth führten darüber hinaus weitere Nachlöscharbeiten, insbesondere Brandgut aus dem Haus schaffen, durch. Ein Trupp aus Buckenhof begann um 6.40 Uhr die Zwischendecke aufzureißen, um sie nach Glutnestern abzusuchen.
Ab 7 Uhr waren auch die Nachlöscharbeiten soweit beendet, dass die übrigen Wehren von der Einsatzstelle abrücken konnten: Zuerst Spardorf, um 7.30 Uhr Buckenhof und um 7.40 Uhr Uttenreuth. Marloffstein hielt noch eine Brandwache mit Wärmebildkamera aufrecht.
Personen kamen diesmal nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird auf etwa 50 000 Euro geschätzt.

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eigener Bericht - © FF Buckenhof 2005


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Zeitungsbericht
Erneut ein Brand
Zweimal im selben Gebäude
MARLOFFSTEIN - Nachdem - wie schon ausführlich berichtet - in der Nacht zum Dienstag in Marloffstein in der Metzgerei beim „Alten Brunnen“ Feuer ausgebrochen war und 250 000 Euro Schaden verursacht hatte, kam es am Freitagmorgen erneut zu einem Brandausbruch.
Kurz nach 5 Uhr musste die Feuerwehr wiederum zu diesem Anwesen ausrücken, weil aus einem Zimmer das beim letzten Brand verschont geblieben war, starke Rauchentwicklung wahrgenommen wurde.
Die ersten Ermittlungen der Erlangen Kriminalpolizei ergaben, dass in diesem Raum Hausrat gelagert war, der beim letzten Brand gerettet werden konnte. Durch unsachgemäße Lagerung des Hausrats sei ein Hitzestau des Elektrospeicherofens entstanden, der ursächlich für den Brand sein dürfte. Das Zimmer brannte völlig aus, der Sachschaden wird auf 50 000 Euro geschätzt.
Nach Auskunft der Marloffsteiner Feuerwehr war der Schwelbrand von einem Zeitungsausträger entdeckt worden, der beim Vorbeigehen an dem Gebäude Rauch bemerkte. Um größere Brandrisiken zu vermeiden, wurden alle drei Ortsfeuerwehren sowie Löschtrupps aus Spardorf, Buckenhof und Uttenreuth zur Hilfe gerufen. Das Feuer konnte auf den einen Raum begrenzt werden.
EN vom Sa., 6. August 2005 - Seite 7


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