Brand in Stettiner Straße (Uttenreuth)


kleiner Hinweispfeil Einsatzübersicht 2000


Einsatzdetails
Einsatznummer: 02/2000
Einsatzdatum: Sonntag, 26. März 2000
Alarmuhrzeit: 11.35 Uhr
Einsatzdauer: 30 Minuten
Einsatzort: Stettiner Straße in Uttenreuth
Schadensereigenis: Brand (Kleinbrand)
eingesetzte
Feuerwehren:
FF Buckenhof (MZF, LF 16-TS, TLF 16/24)
FF Uttenreuth
FF Weiher
eingesetzte
Kräfte*:
FF Buckenhof: 11 Mann
zusätzliche
Stellen:
Polizei
Rettungsdienst
Einsatzende: 12.05 Uhr
  *) nur für FF Buckenhof verfügbar


Zeitungsberichte
Behinderte starb im Rollstuhl
Tödlicher Brand
Polizei vermutet eine brennende
Zigarette als Unglücksursache
UTTENREUTH – Eine 45-jährige behinderte Frau ist am Sonntagvormittag bei einem Brand in ihrer Uttenreuther Mietwohnung auf schreckliche Weise ums Leben gekommen.
Gegen 11.30 Uhr hatte eine Nachbarin bemerkt, dass von der Wohnung der 45-Jährigen, die auf Grund ihrer Behinderung auf einen Rollstuhl angewiesen war, Rauch drang. Die Anwohnerin verständigte daraufhin die Feuerwehr und einen Betreuer. Beim Öffnen der Wohnungstür fanden die Helfer und ein herbei gerufener Arzt die Körperbehinderte tot und mit deutlichen Brandspuren in ihrem umgestürzten Rollstuhl auf.
Die Wohnung selbst war vom Feuer weitgehend verschont geblieben, weshalb die Kriminalpolizei zu folgendem Unglückshergang kommt: Nach ihren Ermittlungen war die Körperbehinderte eine starke Raucherin, die sich ihre Zigaretten wegen eingeschränkter Armfunktion an einer brennenden Kerze entzündete.
Die Polizei vermutet, dass der Frau am Sonntag vermutlich eine brennende Zigarette vom Mund auf die Kleidung fiel, die dadurch Feuer fing und zu den tödlichen Brandverletzungen führte. Die ums Lebens Gekommene lebte allein in der Mietwohnung, so dass ihr niemand sofort zur Hilfe eilen konnte.
Tragischer Unfall in Uttenreuth
Frau verbrannte in ihrem Rollstuhl
Eine glimmende Zigarette fiel auf
die Bekleidung – Verkohlte Leiche
UTTENREUTH (ura) – Die Raucher-Leiden- schaft ist einer an den Rollstuhl gefesselten Frau in Uttenreuth, Kreis Erlangen-Höchstadt, zum tödlichen Verhängnis geworden.
Die 45-Jährige, die stark körperbehindert war, wollte sich gestern gegen Mittag offenbar eine Zigarette anzünden. Wegen ihrer eingeschränkten Armfunktion musste sie sich dazu einer brennenden Kerze bedienen. Wie Ermittlungen der Polizei ergaben, ist die glimmende Zigarette der Frau aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem Mund auf den Schoß gefallen. Die Kleider müssen daraufhin rasch Feuer gefangen haben.

Tür gewaltsam geöffnet
Nachbarn bemerkten Rauch, der aus der Wohnung drang, und verständigten die Feuerwehr und einen Betreuer. Als die Hilfskräfte die Wohnungstür gewaltsam geöffnet hatten, fanden sie die 45-Jährige im umgestürzten Rollstuhl. Ihr war nicht mehr zu helfen. Die Leiche war bereits bis zur Unkenntlichkeit verkohlt.
EN vom Mo., 27. März 2000



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Stand: 5. Januar 2004 || Erstellt: 1. Januar 2004 || Webmaster: Sven Pöhlmann || © 2003-2004 FF Buckenhof