Was ist Katastrophenalarm?

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Zeitungsbericht
Was ist Katastrophenalarm?
Gefahr im Verzug
Vom Auslösen bis zum Einsatz
der Helfer alles genau geregelt
MÜNCHEN - Während der verheerenden Flut wurde in vielen Landkreisen und Städten Katastrophenalarm ausgelöst. Diese Maßnahme ist im Fall einer Gefahr oder Störung der öffentlichen Sicherheit nötig.
Die Situation muss es außerdem erfordern, dass eine zentrale Stelle die Koordination übernimmt. Dies ist Aufgabe der Katastrophenschutzbehörden, die nach dem bayerischen Katastrophenschutzgesetz von 1996 in den kreisfreien Städten vom Oberbürgermeister und in den Landkreisen vom Landrat geleitet werden.
Die Behörde stellt den Katastrophenfall fest und ist für die Gesamtkoordination des Einsatzes zuständig. Die Aufgaben werden auf ein Team verteilt, das aus Katastrophenschutz- und Öffentlichkeitsarbeits-Spezialisten besteht. Vor Ort entscheidet der Einsatzleiter, der auch ein Weisungsrecht gegenüber Hilfskräften hat.

Zur Hilfe verpflichtet
In Bayern gehören dazu etwa 350 000 Feuer- wehrleute und 150 000 Mitglieder von Hilfs- organisationen, die zum Einsatz verpflichtet sind. Zusätzlich stehen etwa 11 000 Helfer des Technischen Hilfswerks zur Verfügung. Auch Privatleute oder etwa Bauunternehmer können zur Mithilfe verpflichtet werden. Grundsätzlich müssen die Helfer ihre Einsatzkosten selbst tragen. Die Kosten können aber auch aus einem speziellen Fonds gedeckt werden.
Katastrophen-Tourismus kann teuer werden: Behindern Schaulustige die Hilfskräfte, reichen die Strafen von Platzverweisen bis zu Bußgeldern in Höhe von etwa 5000 Euro. (ddp)
EN vom Do., 15. August 2002



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